Question Mit dem Wohnmobil nach Koblenz, Cochem, Trier ...

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SeewolfPK created the topic: Mit dem Wohnmobil nach Koblenz, Cochem, Trier ...

5 Tage Urlaub – 10 Tage verreisen. Das ermöglichte uns der Feiertag am 3. Oktober. Start war am 27. September 2012, um vor dem Wochenendansturm Koblenz zu erreichen. Ausgesucht hatten wir uns den www.camping-rhein-mosel.de/camping-rhein-mosel.html Wir hatten Glück und konnten einen wunderschönen Platz direkt am Rheinufer gegenüber der Festung Ehrenbreitstein belegen.
Von unserem Platz aus konnten wir auch die Gondelbahn zur Festung aus beobachten.
Diese nutzten wir später auch, um zur Festung zu gelangen. Wir wurden mit herrlichen Ausblicken verwöhnt.
Wir hatten Glück mit dem Wetter und konnten alle Erkundungen bei Trockenheit erledigen. Nicht besonders erwähnenswert erscheint uns die Altstadt. Den Gang durch die Altstadt hätten wir uns ersparen können.

Der Campingplatz ist zwar in einer preislich höheren Kategorie einzustufen, der herrliche Blick auf Festung und Rhein vom Womo aus, war uns die Investition wert. Ver- und Entsorgung ist problemlos möglich. Wer einen leichten Schlaf hat, sollte diesen Platz meiden, denn die stetige Schiffahrt und der Bahnverkehr vom gegenüberliegenden Rheinufer ist gut zu hören.

Bilder hierzu: www.seewolfpk.de/wohnmobilfahrten/mit-de...nmobil-nach-koblenz/

Von Koblenz aus (Bericht:) ging es weiter nach Cochem.

Ziel war Mosel Camping Cochem

Die Fahrt dahin verlief für uns sehr abenteuerlich. Leider war die Umtauschaktion meines nicht mehr funktionierenden LKW/Womo-Navis bei Reiseantritt noch nicht abgeschlossen und wir mußten uns mit einem PKW-Navi begnügen. Im “Flachland” alles unproblematisch. Von Koblenz nach Cochem führte uns das Navi aber über eine Bergstrecke, auf der ich “Blut und Wasser geschwitzt” habe. Selbst im 2. Gang war die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h (auf der Strecke ist höhere Geschwindigkeit auch wohl Selbstmord) nicht zu halten. Immer wieder mußte ich die Bremse benutzen. Um diese nicht zu überhitzen, bremste ich immer fast bis zum Stillstand ab und ließ dann den Wagen bergab langsam wieder beschleunigen.

Diese Fahrt war uns eine Lehre. Den Rest der Tour fuhren wir nur entlang der Mosel.

Wieder zu Hause angekommen, wurde sofort das Austauschgerät mit derselben Strecke gefüttert und dieses empfahl eine wesentlich einfachere Route.

Nach dieser Abenteuerfahrt entschädigte Cochem uns mit herrlichem Dorfkern und die Fahrt zur Burg war ebenfalls eine herrliche Angelegenheit.

Bilder hierzu: www.seewolfpk.de/wohnmobilfahrten/mit-de...hnmobil-nach-cochem/

Weiter ging unsere Reise von Cochem nach Trier.

Dort standen wir auf dem www.camping-treviris.de/reisemobilstellplatz.html

Bei unserer Ankunft am Nachmittag war der Platz schon gut besetzt.

Wir fanden noch einen schönen, sonnigen Platz in der Nähe der Autobrücke. Nach Koblenz sind wir ja an Verkehrslärm gewöhnt . Die Stromanschlüsse sind nicht für alle Stellplätze vorgesehen. Für uns kein Problem. Selbst am nächsten Morgen, als Stellplätze und Stromanschlüsse frei wurden, blieben wir auf dem gleichen Stellplatz.

Der Platz wird -wie im o.a. Link beschrieben- mittels Camp-Card-System betrieben. Bei der Einfahrt bekommt man an einer Schranke die Camp-Card.

Entsorgung ist kostenfrei. Versorgung mit Wasser und Strom wird über die aufladbare Karte abgerechnet. Bei der Ausfahrt wird etwaiges Restguthaben vom Automaten ausgezahlt oder man zahlt den fehlenden Betrag für die Stellplatzgebühr nach. Eine bequeme und zeitsparende Methode.

Die Innenstadt von Trier ist vom Stellplatz mit dem Fahrrad gut entlang des Moselradweges zu erreichen. Nachfolgende Bilder vermitteln einen Eindruck von der Stadt.

Bilder: www.seewolfpk.de/wohnmobilfahrten/mit-dem-wohnmobil-nach-trier/

Von Trier aus ist es nicht mehr weit bis Luxemburg.

Wir besuchten den Campingplatz Alzingen.

Versorgung ist direkt auf dem jeweiligen Platz. Entsorgung in kurzer Entfernung jeweils vom Platz.

In unmittelbarer Entfernung vom Campingplatz gibt es eine sehr gute Busanbindung in die Stadt Luxemburg. Pro Person und Fahrt 1,50 € betrachteten wir als äußerst günstig. Auch der Dieseltank freute sich, das er für nur 1,30 €/Ltr. befüllt wurde.

In der Stadt Luxemburg angekommen, waren wir erstaunt, das die Stadt sozusagen zwischen den Bergen gebaut ist.

Interessant ist auch die Burgruine. Abraten können wir von einer Rundfahrt mit einer Straßen-Eisenbahn. Die Tonübertragung mittels Kopfhörer knackte ununterbrochen. Außerdem wurde nur geschichtliche Information angeboten und so gut wie gar nichts zu den Sehenswürdigkeiten rechts und links der Fahrtstrecke erwähnt. Wir erreichten die meisten Sehenswürdigkeiten anschließend auch zu Fuß.

Von Luxemburg ging es mit Zwischenstation in Arnheim (NL) wieder nach Hause.

Dem ACSI Führer folgend steuerten wir den Oostappen Vakantiepark an.

Warum dieser “Park” in einem Wohnmobil-Stellplatzführer eingetragen ist können wir nicht verstehen. Man bot uns einen “Stellplatz” an, den wir bei bestem Willen mit unserem Gefährt nicht belegen konnten. Mal ganz davon abgesehen, das eine fußläufige Erkundung des Platzes schon zum Einsacken führte. Wäre es möglich gewesen mit dem Womo zwischen die engstehenden Bäume zu kommen, hätte nur ein Abschleppwagen uns aus dem Gelände wieder befreien können.

Wir reklamierten und durften uns einen Platz an anderer Stelle auf dem großen Areal aussuchen. Auch dort waren die Plätze zwischen den Bäumen kaum für Wohnmobile über 7 m Länge geeignet. Wenigstens waren sie trocken. Wir stellten uns einfach in eine Lichtung, die vermutlich als Einfahrt zu einer dahinter liegenden Wiese gedacht war. Da die Wiese ebenfalls unter Wasser stand, nahmen wir an, das für eine Nacht wohl kein Problem entstehen würde, wenn wir die Zufahrt zu dieser Sumpflandschaft versperrten. Wir wurden auch von niemanden angesprochen, das wir eventuell verkehrt stehen.

Leider hatte der Regen auch am nächsten Tag kein Erbarmen, so daß wir ohne Besichtigung von Arnheim die Heimreise antraten. Arnheim selber wird sicherlich noch ein Ziel werden, nicht jedoch der Vakantiepark.

Bilder hierzu: www.seewolfpk.de/wohnmobilfahrten/mit-de...obil-nach-luxemburg/


Gruß
Paul
#1
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gerhardus replied the topic: Aw: Mit dem Wohnmobil nach Koblenz, Cochem, Trier ...

Hallo Seewolf,
diese Bergstrecke habe ich auch von meinem Navi empfohlen bekommen . . . und bin dem gefolgt (andere Möglichkeit gab's laut Navi nicht). Ich habe zwar kein Blut und Wasser geschwitzt, aber als wir die ebene Straße wieder erreichten ziemlich feuchte Hände gehabt. Seit dieser Zeit verlasse ich mich nicht mehr nur aufs (Pkw-Navi), sondern auch auf die Vorschläge meiner "Vorgesetzten", die neben mir immer im Straßenatlas blättert.
Gruß
Gerhard

#2
The following user(s) said Thank You: SeewolfPK

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SeewolfPK replied the topic: Aw: Mit dem Wohnmobil nach Koblenz, Cochem, Trier ...

Hallo Gerhard,

habe die Route jetzt in meinem LKW-Navi eingegeben und siehe da:

Es geht nicht mehr in die Berge :woohoo:

:whistle: Meine "Vorgesetzte" blättert während der Fahrt nicht gerne in Atlanten :(


Gruß
Paul
#3

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gerhardus replied the topic: Aw: Mit dem Wohnmobil nach Koblenz, Cochem, Trier ...

Moin, moin Seewolf,

danke für den Hinweis. Wenn mein jetziges Navi (ausgelegt für Pkw) durch neue Updates überholt ist, dann kommt bei mir auch ein Lkw-Navi ins Womo. Ungewollte Bergtouren müssen ja nicht sein. Nochmals danke. :)

Gruß
Gerhard

#4

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