Question Zehn Tage Urlaub in Elsass

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Vorbereitungen und wir können es kaum erwarten!

Wir haben unseren ersten Urlaub für dieses Jahr und es wird diesmal wieder mit dem großen Wohnmobil auf Tour gehen. Es kommt für diese Tour auch wieder der Roller mit, damit wir an unserem Urlaubsziel auch etwas flexibel sind.

Das Wohnmobil steht bereits seit ein paar Tagen vor der Türe, um es für die erste Tour fertig zu machen. Ein paar Kleinigkeiten hatten wir auch diesmal geplant einzubauen. Viel ist es aber nicht.



Wir konnten im kleinen VW California schon ein paarmal die Vorzüge eines Wechselrichters genießen. Sei es nur um eben das Notebook zu laden oder alle Kamera Akkus. Gekauft hatten wir den Wechselrichter bei dem blauen F-B-Versandhändler, aber auch nur weil er im Angebot war. Zum Glück war der Einbau auch recht einfach. Lediglich die mitgelieferten Kabel musste ich gegen etwas längere mit gleichem Querschnitt austauschen. Angebracht habe ich ihn hinter dem Beifahrersitz, da dort auch die Aufbaubatterie sitzt. Und ausserdem stört er uns dort nicht. 



Dann stand noch ein "Frühjahrsputz" auf dem Plan. Bettwäsche waschen und den Innenraum gründlich putzen. Vorne haben wir dem Wohnmobil auch noch neue Reifen gegönnt. Und nicht zu vergessen, es wurden von mir auch noch die aktuellen Daten vom Stellplatzführer auf das Navi aufgespielt.

Als Reiselektüre haben wir uns wieder ein Buch aus der "Womo-Reihe, Mit dem Wohnmobil ins Elsass" besorgt und nehmen zusätzlich auch noch eine Karte von Frankreich, die wir hier noch hatten mit. Die Buch ISBN-Nr. lautet: 978-3-86903-068-5



Wie auch schon bei der letzten Reise im vergangenen Jahr, werde ich erst im nachhinein einen Bericht verfassen können. Es sei denn, ich finde auf dieser Tour doch etwas Zeit dazu? Was ich aber wieder mache, ist die Reise auf Polarsteps einzutragen. Die Screenshots werde ich auch hier von Zeit zu Zeit posten. 

Unser Reisestart ist also Karfreitag. Da wir beide einen halben Tag arbeiten, werden wir hier erst gegen Mittag losfahren. Unser erstes Übernachtungsziel liegt in der Nähe von Basel. Dort waren wir bereits, als wir unsere Solaranlage für den VW California abgeholt hatten. Es ist der Stellplatz "am Wasserkraftwerk" in Grenzach-Wyhlen. SPF Platz Nr.: #31664

Freut euch also wieder auf einen schönen Reisebericht und die Bilder dazu. Ich bin ebenfalls gespannt, da es schon eine halbe Ewigkeit her ist, dass ich damals noch mit Motorrad und Zelt, im Elsass war. Freuen tun wir uns auf leckeren Wein, denn unser Vorrat neigt sich bereits zur Neige und ebenfalls auf Flammkuchen. Aber selbstverständlich auch die bekannten Highlights, wie Colmar, Straßbourg und die schöne Gegend.

Bis zum Start der Tour...
LOUDINI


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Jetzt unterwegs und auf in das Elsass

Wir sind am Freitag nach der direkt nach der Arbeit startklar gewesen. Miene Frau war eher zu Hause und hatte schon alles startklar gemacht. Ich brauchte mich nur noch umziehen und dann ging es los. Erstes Ziel war ja wieder der Stellplatz "Am Kraftwerk", den ich bereits schon einmal beschrieben hatte. SPF Platz Nr.: #31664





Wir sind erstaunlicherweise auch recht früh dort angekommen und so war es doch noch ein wenig voller als vor ein paar Wochen, als wir mit dem VW California hier waren, um unsere Solaranlage für den Camper abzuholen. Hier standen noch größtenteils PKWs die zum Wandern im Vogelschutzgebiet hier waren und doch noch einige Camper/Wohnmobile die sich auf der Parkplatzfläche "breit" gemacht hatten und auch Stühle sowie Tische rausgestellt hatten, was eigentlich auf einem reinen Parkplatz nicht angebracht ist! 
Da ja Karfreitag ist, war uns nicht ganz klar ob irgendwelche Gaststätten oder Restaurants geöffnet haben. Denn in der Nähe des Stallplatzes gibt es ja ein Bistro mit recht guter Küche. Aber wir hatten im Vorfeld schon abgeklärt, ob offen ist und tatsächlich war dies der Fall. So gab es hier für mich wieder ein leckeres Bier, meine Frau hatte wieder Wein und ferner einen leckeren Burger für jeden von uns.

Dann war es auch schon spät und wir beschlossen, nach einem kurzen Spaziergang in unser Wohnmobil zu gehen um zu überlegen, wohin es am nächsten Tag gehen soll. Wir hatten uns zwar im Vorfeld schon vieles aus dem Buch herausgesucht, aber noch keine richtige Reiseroute festgelegt. Da wollten wir flexibel sein!

Angekommen im Elsass

Die ersten Sonnenstrahlen kamen durch den Vorhang zu unserem "Schlafzimmer", ich war als Erster auf den Beinen um uns einen frischen Kaffee zu kochen. Ich stellte ihn meiner Frau ans Bett, denn sie trinkt gerne im Wohnmobil die erste Tasse Kaffee am Bett. Schnell frühstücken, alles startklar machen und hinter das Lenkrad, es soll ja heute in das Elsass gehen. Und das ist von Basel auch recht zügig erreicht. Es ging von Basel in Richtung "Altkirch (2), dann zum Einstieg in die Route Joffre nach "Masevaux" (3), die "Route Joffre" (4), über "Thann" (5) und zum Einstieg in die Route de Cretes nach "Cerney" (6).



Das Ziel des heutigen Tages und abends, war Le Grand Ballon und hier der offizielle SP Parkplatz am Col du Grand Ballon. Aber vorher lag halt noch ein wenig Strecke vor uns. Natürlich mit kleinen Pausen dazwischen, denn es gibt so viele schöne Ecken hier, wie dieses kleine Einöd in "Sippe le Bas".



Weiter ging es über "Bourbach-le-Haut", den Col du Hundsruck. Hier war mal wieder eine kleine Pause um eine Wanderung zu einem tollen Aussichtspunkt bei dem "Monument National des Troupes de Choc" zu unternehmen.






Auf dem Col du Hundsruck

Als weiters, allerdings etwas bedrückender war unser Stop beim HartmannswillerkopfDer Bau wurde zum Gedenken der Kämpfe dieses Konfliktes errichtet. Das gewollt originelle Werk des Architekten Robert Danis und des Bildhauers Antoine Bourdelle wurde 1932 vom damaligen französischen Staatspräsidenten Albert Lebrun eingeweiht und bietet neben reichlich Geschichte auch einen weiten Blick über das Elsass.



Ein paar Eindrücke hiervon zeige ich im nächsten Teil des Reiseberichts und auch von unserem Nachtlager auf dem Col du Ballon. Werden wir dort schönes Wetter haben? Wie ist die Aussicht von hier oben? Und was wird unser nächstes Ziel sein? Das alles erwartet euch. Also freut auf die Fortsetzung des Reiseberichtes...

Euer
LOUDINI


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Etwas Geschichte und beim "Col du Grand Ballon"​​​​​​

Wir sind ja auf dem Weg zum "Grand Ballon" am Hartmannswillerkopf vorbeigekommen und stehen hier auf dem riesigen Gelände. Es ist alles frei zugänglich und kostenlos. Lediglich das nahegelegene Museum in der Nähe vom Parkplatz nimmt ein klein wenig Eintritt.

Der Hartmannswillerkopf, von der französischen Presse im Ersten Weltkrieg als Vieil Armand umbenannt, ist ein pyramidenförmiger Felsvorsprung im Vogesenmassiv. Mit seinen 956 m Höhe überragt er die elsässische Ebene des Haut-Rhin. Zum Gedenken der Schlachten die sich während des ersten Weltkonflikts dort ereigneten (insbesondere im Jahr 1915) wurde ein Nationaldenkmal an diesem Ort errichtet. Der Vieil Armand war damals ein strategischer Gipfel, stark umkämpft von der französischen und deutschen Armee.

Der Hartmannswillerkopf ist das Hauptschlachtfeld des Ersten Weltkriegs im Elsass. Der Berg ist heute ein wahres Freilichtmuseum. Dieser Ort lädt dazu ein, wichtige historische Standorte von diesem symbolträchtigen deutsch-französischen Ort zu erkunden.







Auf dem Grand Ballon

So, wir haben unser Ziel für die Nacht und Rest des Tages erreicht. Den Stellplatz beim "Col du Grand Ballon". Wir genießen die wunderbare Aussicht aus dem Fenster unseres Wohnmobils. Auf dem Herd ist schon der Omnia und später gibt es das leckere Essen. Hühnchen, Reis und Gemüse.

Der Stellplatz beim Col du Grand Ballon, ist ein Platz mit super Aussicht auf das Elsass. Es gibt zwei mögliche Stellplätze. Der eine ist direkt am "roten Schild" zum Restaurant auf dem geschotterten Bereich. Wer es sich aber traut, fährt noch ein wenig weiter auf die kleine Wiese hinter dem Restaurant. Wenn man so wie wir Glück hat, erwischt man einen Platz mit grandioser Aussicht. Hier ist der Platz zu finden: SPF Platz Nr.: #31574





Ich vergaß noch zu erwähnen, dass das Restaurant schon um 18:00 Uhr schließt. Das war für uns wichtig, da wir dort noch etwas Wein für unser Abendessen eingekauft hatten. So ganz genau wissen wir ja noch nicht, welcher Wein uns schmeckt, welcher hier hauptsächlich getrunken wird und wieviel er denn so kostet. Wir haben uns für den heutigen Abend für einen Chinon, aus der Region Loire entschieden. Klar, nicht ganz aus der Ecke hier. Aber dann gab es endlich unser Abendessen!



Falls es jemand aufgefallen sein sollte, wir haben auf dem Omnia einen kleinen Holzdeckel, damit es beim befüllen nicht in die Mitte hineinfällt. Diesen haben wir durch Zufall in einem (online) Shop am Bodensee gefunden. Schaut einfach einmal vorbei, denn es gibt hier noch mehr für Camper! Unser Deckelchen  - vor dem erhitzen des Omnia aber entfernen!

Jetzt war es aber auch schon spät und außerdem recht frisch draußen. Also gingen wir ins Bett und überlegten, wie die Tour am nächsten Tag weiter gehen soll. Auf jeden Fall wollte ich noch auf den "Petit Ballon" fahren, da ich hier vor einigen Jahren ebenfalls gewesen war. Und bis ganz oben zur Wetterstation auf dem Ballon sollte es ja auch noch gehen. Aber dann war plötzlich der Sandmann da und....

Auf zur Wetterstation

Die Sonne scheint wieder durch die Gardine auf unsere Schlaffläche und es wird Zeit aufzustehen. Es ist Sonntag und ich hatte mich bereit erklärt, hinüber zum Restaurant zu gehen um frische Croissants zu holen. Die kann man neben anderen Frühstücksleckereien dort auch bekommen. Man könnte aber auch hier Frühstücken, aber warum, wenn man doch einen so gemütlichen Camper hat?

Das Frühstück ist beendet, das Geschirr gespült und wir sind auch startklar für den gut 20-minütigen Weg auf den Grand Ballon. Also ein Weg bis zur Wetterstation. Bis vor ein paar Tagen lag noch Schnee hier oben und je nachdem welchen Weg man nach oben wählt, könnte man noch auf Schnee auf dem Weg treffen. Wir entschieden uns rechts herum zu laufen, da hier weniger Schneefelder waren. Das konnten wir von unten erkennen.





Recht frisch und sehr windig war es hier oben! Leider hatte ich keine Kopfbedeckung dabei und so wurde es auch recht kühl in den Ohren. Aber da musste ich durch, denn man wird hier oben mit einer grandiosen Aussicht belohnt. Und wir sind ja auch Geocacher und hatten im Vorfeld schon gesehen, dass es hier oben einen Geocache geben muss. Schnell war er gefunden und nachdem wir noch bis zum anderen Viewpoint gelaufen waren, begaben wir uns auf den Rückweg zum Wohnmobil um unsere Reise durch das Elsass fortzusetzen.

Als nächstes Ziel hatte ich ja gewünscht, auf den Petit Ballon zu fahren und das möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten. Und wie es dort ausschaut und wohin wir als nächstes fahren, lest ihr im weiteren Verlauf.

Viel Spaß
LOUDINI


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Petit Ballon und Käse aus Munster

Der neue Tag erwartet uns wieder mit gutem Wetter und heute soll es tiefer ins Elsass gehen, aber zuvor wollte ich ja noch über den Petit Ballon fahren. Vor einigen Jahren, als ich noch mit Motorrad und Zelt unterwegs war, bin ich ebenfalls dort oben gewesen. Ich erinnere mich noch an eine nicht sehr bereite Straße dort hinauf, denn damals bin ich zuerst über den Petit Ballon zum Grand Ballon gefahren. So geht es also über schmale Straßen zum "Petit Ballon". Auch hier genossen wir die grandiose Aussicht und zum Glück war es auch noch nicht voll hier oben und sogar ein paar größere Wohnmobile hatten sich hier hinauf getraut.





Nach einem ausgiebigen Spaziergang hier oben starteten wir unseren Weg hinunter in Richtung Munster. Munster sollte unser nächstes Ziel sein, denn ich glaube, dass jeder den typischen Käse aus Munster kennt?

Hier habe ich euch einmal den weiteren Verlauf der Urlaubstour dargestellt. Wir sind also beim "Grand Ballon" (1) gestartet zum "Petit Ballon" (2) weiter ging es dann nach "Munster" (3). Die Straße ist wirklich recht schmal und wenn einem ein Auto entgegen kommt muss man sich auch gut überlegen in welche Ausweichstelle man fährt um ungehindert aneinander vorbei zu kommen.



Nach etlichen Kurven sind wir nun endlich in Munster angekommen. Ziel von uns ist jetzt der dortige Wohnmobilstellplatz. Wir hoffen, dass wir trotz des Osterwochenendes noch einen schönen Platz dort bekommen. Der Stellplatz ist relativ stadtnah und hinter dem Bahnhof von Munster. Man muss aber dazu sagen, das abends keine Bahn mehr fährt und es dann wirklich ruhig ist. Aber selbst, wenn ein Zug einfährt ist dies wirklich nicht störend, was auch bedeutet, dass wir einen Platz dort bekommen haben. Wir könnten uns sogar an Strom hängen, haben das aber nicht für nötig gehalten.





Wer sich den Platz auf Stellplatzführer einmal ansehen möchte, hier sind die Daten: SPF Platz Nr.: #11768  Größtenteils waren Franzosen auf dem Platz anzutreffen. Erst gegen späten Nachmittag wurde es dann doch voller und wir waren froh, doch relativ zeitig auf dem Platz angekommen zu sein. Alles ist sauber und gepflegt. Zur Innenstadt von Munster sind es auch nur wenige Gehminuten. Wer einfach nur den V&E oder die Chemie Toilette nutzen will, kann dies sogar kostenlos tun. Beides befindet sich vor der Schranke zum Stellplatz.

Nun sollte es aber endlich los gehen um sich die Stadt Munster anzusehen. Kurz durch einen kleinen Park und schon kann man die pulsierende Innenstadt von Munster sehen. Auch hier gab es für uns wieder unzählige Geocache die uns in Ecken von Munster führten, wo man spontan nicht hingekommen wäre. Zum Beispiel die Reste der Abtei oder idyllische Stellen der Bahntrasse.







Was uns bis jetzt schon bei allen Orten hier im Elsass auffiel, war die nette Osterdekoration überall. Soviel wie hier im Elsass hatten wir zuvor nirgends sehen können und auch die Blumenarrangements sind schon beeindruckend. So haben wir den ganzen Abend hier in der Innenstadt verbracht und auch einen leckeren Flammkuchen mit Munster Käse gegessen. Mit vollem Magen und ein paar Gläsern Wein dazu machten wir uns auf den Heimweg zum Wohnmobil um den Tag ausklingen zu lassen.

Damit sind wir schon beim Thema. Welche Sorte Wein trinkt man nun hier? "Man müsste eigentlich auf einem Weingut stehen und Wein testen", dachten wir uns. Schnell wurde noch einmal im Reiseführer nachgeschlagen und sich für eine Ecke vom Elsass entschieden, von der aus man mit dem Roller viele weitere sehenswerte Ziele erreichen kann. Welche dies sind und was wir dort alles erleben und ansehen, verrate ich euch im weiteren Verlauf des Reisetagebuches.

Bleibt also am Bildschirm
LOUDINI


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Zu Gast im Jahr 1559

Nach ausgiebigem Frühstück, im Jogginganzug und unrasiert, so wie wir es eigentlich immer auf unseren Touren handhaben, sind wir wieder aufgebrochen. Am Vorabend haben wir uns auch auf unser neues Ziel geeinigt. In das Jahr 1559 wollen wir zurück. - Naja, doch nicht so ganz. Nur das Hofgut samt Weinfeldern ist aus dem Jahr 1559!

Uns fehlten bei Eintreffen die Worte für diese Schönheit des Platzes und seiner Umgebung. Das alte Kloster Tempelhof liegt umgeben von Weinbergen an einem traumhaften alten Städtchen namens Bergheim. Duschen sowie Toiletten sind zwar alt, aber sauber und gepflegt. Es sind alte Kloster-Bildhauereien in den Steinen am Haus zu erkennen. Die Haut Koenigsbourg ist nicht weit entfernt und auch das Heimgebiet von 200 Berberaffen die in einem großen Freigehege in der Nähe leben. Der Platz ist in 2 Hälften geteilt, Camping mit Caravan und Zelten auf der Wiese zwischen den Rebstöcken. Was auch von Vorteil ist, der deutschsprachige Betreiber, welcher einem viele Tipps geben wird. SPF Platz Nr.: #26496





Wir haben uns hier für ein paar Nächte angemeldet um mit dem Roller unsere ausgesuchten Ziele abfahren zu können. Alles ist in gut 20 bis 25 km zu erreichen. Wer also nur mit Fahrrädern mit seinem Wohnmobil unterwegs ist, hat es auch nicht so weit. Zumal man auch gut durch die Weinberge fahren kann. Dies ist in Frankreich auf den Forststraßen auch für Motorräder oder Roller erlaubt.

Wie schon geschrieben spricht der Betreiber deutsch, verkauft seinen Wein und gibt Auskunft über Sehenswürdigkeiten. Den Wein füllt er aufgrund seines Alters nicht mehr selbst ab, sondern lässt dies für sich erledigen. Und so hatten wir das Glück, noch eine "Privatführung" im alten Weinkeller zu bekommen. Die Fässer, welche noch dort stehen fassen teilweise bis zu 42 Hl Wein. Wir wollen euch natürlich nicht diese exklusive Führung vorenthalten.







Bei unserem Platz konnten wir uns sogar an den Strom anschließen, aber auch nur weil es einen sehr freundlichen "Mitcamper" gab. Wir brauchten etwas mehr Kabel bis zum Stromanschluss. Das hatten wir als "einfaches" Verlängerungskabel auch mit. Allerdings haben die französischen Schuko Stecker als Erdanschluss ein Loch und das hatte unser Verlängerungskabel nicht. Zwar hat unser CEE-Adapterkabel dieses, aber das wäre noch immer zu kurz gewesen.







So hatten wir zumindest für einen Tag Strom um zum Beispiel unseren Wasserkocher zu nutzen. Zwar haben wir ja seit kurzem einen Wechselrichter verbaut, aber so viel Leistung kann er nun doch nicht verkraften. Aber die Bilder zeigen euch schon, wie Traumhaft der Tempelhof als Stell- oder Campingplatz ist. Und alle Ziele die wir uns ausgesucht haben sind leicht zu erreichen.

Welche diese nun sind, verrate ich euch im nächsten Teil des Elsass Reiseberichts.
Bleibt also weiter gespannt.

LOUDINI


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Bergheim, deutscher Soldatenfriedhof und Ribeauville

Nachdem wir unsere erste und ruhige Nacht auf dem Aire naturelle Du Tempelhof verbracht hatten, steht für den heutigen Tag ein straffes Städte- und Kulturprogramm auf dem Plan. Also wie jeden Tag ordentlich gefrühstückt, den Roller startklar gemacht und ab in Richtung Bergheim. Von unserem Gastwirt des Tempelhof hatten wir erfahren, dass in unmittelbarer Nähe ein deutscher Soldatenfriedhof aus den Jahren 1939-1945 sein soll. Wir beschlossen also, dort zuerst einmal vorbei zu fahren, da er auf dem Weg nach Bergheim und Ribeauville liegt.

Auf dem Friedhof liegen 5.307 Soldaten, größtenteils nicht älter als 20 bis 35 Jahre. Und noch dazu, in jedem Grab liegen immer drei Mann übereinander begraben. Alles wirkt ein wenig bedrückend, einzig der Blick auf die Hout-Koenigsbourg lenkt ein wenig ab. Sie wird in den kommenden Tagen unser nächstes Ziel sein. Jetzt aber erst etwas auf dem Soldatenfriedhof umsehen.



Nach dem Rundgang ging es in die benachbarte Stadt Bergheim. Bergheim liegt zwischen Colmar (16 km südlich) und Schlettstadt (11 km nördlich) in der Oberrheinebene. Das Städtchen ist ein typischer Weinort mit zwei bekannten Weinlagen, dem Altenberg de Bergheim und dem Kanzlerberg. Es liegt an der Elsässer Weinstraße. Das Gemeindegebiet gehört zum Regionalen Naturpark Ballons des Vosges und besitzt eine gut erhaltene Stadtmauer um den Stadtkern. Wir haben uns hier etwas Zeit genommen, um uns diese anzusehen, aber auch unserem Hobby wieder zu frönen.







Wir hatten uns alles in Bergheim angesehen und auch alle Geocache mit Erfolg gefunden, so beschlossen wir uns auf den kurzen Weg nach "Ribeauville" zu begeben. Für interessierte unter euch, Ribeauville liegt 15 Kilometer nordwestlich von Colmar am Ostrand der Vogesen am Talausgang des Strengbachs auf 185 m ü.M.. Die Altstadt von Ribeauville zeichnet sich durch zahlreiche Häuser aus dem 16. und 17. Jahrhundert aus. Ribeauville wird erstmals 759 als Ratbaldouilare erwähnt; weitere Nennungen sind Ratbertouillare (768) und Ratpoldesuilare (896).

Es ist auch Ostermontag und in Ribeauville jetzt auch schon viel los. Die Fußgängerzone ist zwar gesperrt, aber Motorräder und unseren Roller können wir trotzdem direkt am Beginn der Zone abstellen. Normalerweise fahren tagsüber die PKW durch die Stadt, was unserer Meinung nach auch sehr störend ist. Wir waren ein paar Tage später nämlich noch einmal hier!





Wir hatten auf unserem Spaziergang durch die Stadt auch einige Geschäfte gefunden, die wir auf jeden Fall auch noch einmal aufsuchen wollten um einzukaufen. Es gibt nämlich hier günstig Kartoffeln oder Salat. Aber auch was den Wein betrifft, sind wir hier gut bedient. Und ich kann nur den obigen Satz erneut zitieren, wir sind hier öfter hier.



Eines dieser Geschäfte haben wir allerdings nur einmal aufgesucht, das mit leckerem Käse aus dem Elsass. Eigentlich wollten wir hier nur den typischen "Munster Käse" kaufen, sind aber dann bei zwei anderen Sorten hängen geblieben. Allerdings war der Preis mit ca. 62,- € p/kg recht hoch, sodass unser Einkauf für 2x 500 g gut zu Buche schlug!



Die eine Sorte Käse war schon ein paar Tage später voll in unseren Mägen verschwunden und bei der zweiten Sorte existiert nur noch ein kleines Stückchen. Aber er war super lecker!

Das war unser erster Tag in Bergheim und Ribeauville. Es geht zurück zum Tempelhof und unserem Wohnmobil. Wir genießen den mitgebrachten Wein aus dem Geschäft in Ribeauvilleund bereiten unser Abendessen zu. Morgen ist ja zum Glück kein Feiertag mehr und so haben wir für den nächsten Tag die Hout-Koenigsbourg ins Auge gefasst. Wie es dort wird, könnt ihr in einem weiteren Bericht von uns lesen.

Viel Spaß beim weiterlesen
LOUDINI


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Nahe Ziele, ein paar Kilometer

Der Vortag war ja ein gut gefüllter Tag. Soldatenfriedhof, Bergheim, Ribeauville. Da ist schon ein wenig an Kilometern für den Roller und uns zusammengekommen. Um die Entfernungen aufzuzeigen, habe ich hier einmal die einzelnen Punkte auf der Karte zusammengetragen, Für heute haben wir uns die Hout-Koenigsbourg (5) und anschließend Riquewihr (6) und Kaysersberg (nicht mehr auf der Karte) auf dem Besichtigungsprogramm.



Aber zuerst schauen wir uns die Hout-Koenigsbourg an. Es sind schon einige Kurven, die wir hinauf bis zur Burg mit dem Roller fahren müssen. Vorbei an ein paar Geocache, die natürlich eingesammelt werden mussten, hin auf die Ringstraße um die Burg.
Wer mit dem PKW anreist, sollte sich früh zur Burg begeben, um zumindest im oberen Bereich der Straße einen guten Parkplatz zu erwischen. Weiter unten wird der Weg hinauf etwas steiler und natürlich voller und länger. Wir sind ja zum Glück mit dem Roller und können, direkt am Eingang zur Hout-Koenigsbourg die Motorrad Parkplätze mitbenutzen.







Die Burg ist schon beeindruckend und wir konnten sehr viel bestaunen, obwohl wir uns nur die Bereiche angesehen haben, die keinen Eintritt kosten. Klar im Innern wäre auch nett gewesen, aber wir haben dafür lieber ein paar Geocache hier oben gesucht und gefunden. Was aber auch Genial und kostenlos ist, ist die wunderbare Aussicht auf das Elsass von hier oben. Und wir hatten auch das passende Wetter dazu.

Dann ging es wieder hinunter, an unserem Campinghof vorbei, durch Bergheim und Ribeauville, nach Riquewihr. Auch ein sehr schönes kleines Weindörfchen, dass man unbedingt mit auf seiner ToDo-Liste haben sollte. Hier ist zwar nicht so ein reges Treiben wie in den anderen Orten, aber das tut auch gut.





Weiter auf unserer Tour zu den Weinorten, ging es nach Kaysersberg. Ein ganz anderer Stil sollte uns dort erwarten. Mitten hindurch fliest das kleine Flüsschen "La Weiss" und ein Großteil der Straßen ist Kopfsteinpflaster. Oberhalb vom Ort liegt das Château de Kaysersberg, welches man auch bequem und leicht zu Fuß erreichen kann. An einem Ende ist ein kleiner Park, welcher Albert Schweitzer gewidmet ist und angrenzend ist das Musée du Docteur Schweitzer. So schlenderten wir durch die Straßen und überlegten, was denn heute Abend zu Essen geben wird.





Nach diesem schönen Tag mit dem vielen gesehenen, begaben wir uns wieder auf den Rückweg und hielten kurz bei unserem Geschäft in Ribeauville an um Wein und etwas für das Abendessen zu besorgen. Es wird Tortellini, Ricotta/Tomatenfüllung geben und dazu eine Sahnesoße, Zwiebeln, Paprika und Zucchini. Und natürlich für jeden ein Glas Pinot Noir aus dem Elsass.

Wie nun unser leckeres Essen ausschaute und wohin es die folgenden Tage gehen wird, dass erzähle ich euch im nächsten Bericht.
Freut euch also auch darauf...

LOUDINI


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Colmar, Schokolade und Eguisheim

Das waren wirklich sehr lohnenswerte Weinorte, die wir den letzten Tagen besucht hatten. Und unser Essen, welches wir wieder in unserem Wohnmobil abends mit einem leckeren Glas "Glas Pinot Noir aus dem Elsass" trinken ist auch wieder super gelungen. So können wir uns auf die nächsten Ziele freuen.



Die Nacht ist vorbei und am Vorabend hatten wir ausgemacht, wohin es heute mit dem Roller gehen wird. Ca. 22 km haben wir mit ihm vor der Brust, denn es soll nach Colmar und dann weiter bis Eguisheim gehen. Einem kleinen Weinort, den man unbedingt gesehen haben sollte. So steht es zumindest in unserem Reiseführer.

Colmar ist nach kurzer Fahrt erreicht und wir richten uns nach dem "Centrum" Hinweis auf den Verkehrsschildern. Und plötzlich sind wir mitten in Petite Venice. So wird der Teil von Colmar auch genannt, wo ein kleiner Grachtenähnlicher Fluss namens "La Lauch Canalisée" fliest, der mit Booten für Touristen befahren wird. Also quasi Gondeln im Elsass. Der ganze Ort versetzt einen in ein richtiges Urlaubsfeeling. Und zum Glück ist es nicht ganz so voll, da wir auch an einem Wochentag hier sind.

Die Gassen ringsum sind auch durchweg alle noch mit Osterdekoration geschmückt und an vielen kleinen Ständen, könnte man noch Osterdekoration kaufen. Wir laufen kurz noch an der "Collégiale Saint Martin" vorbei und stehen vor dem Schokoladenmuseum "Choco story Colamr". "Dahinein müssen wir natürlich auch noch!", sagten wir beide einstimmig. Probieren darf man dort und natürlich werden wir dies auch tun.


Petite Venice


Ein Teil der Fussgängerzone


Im Schokoladenmuseum von Colmar

Eine weitere Sehenswürdigkeit, die man unbedingt besuchen sollte, ist die Markthallte mit angrenzendem Freiluftmarkt. Leider hatte ich mir die Zeiten an denen dieser schließt nicht aufgeschrieben. Aber er ist auf jeden Fall, jeden Tag und gegen Nachmittag räumen die Stände im Außenbereich zusammen. In der Markthalle selbst ist aber immer alles geöffnet. Wir sind überall lang geschlendert, haben bei Käse und Wein geschaut und auch noch jeder eine leckere Quiche gegessen.



Falls ihr selbst einmal in Colmar mit dem Wohnmobil stehen möchtet, könnt ihr dies auch tun. Es gibt zum einen den "Aire Port de Plaisance" SPF Platz Nr.: #11742 , aber dort muss man sich vorher anmelden und meist ist er aber schon ausgebucht. Das ist aus eigener Erfahrung! Und es gibt den Campingplatz "I'lll Colmar", bei dem wir aber auch wegen der ganzen Früh- und Vorbucher Pech hatten.

Weiter ging es anschließend zum nächsten Weinort, den man wirklich nicht auslassen sollte. Eguisheim heißt er und glänzt im Sommer vor lauter Blumenpracht, die jetzt schon ein wenig zu bestaunen ist. Umgeben von einer Stadtmauer, ist dieser Ort ein wahres Kleinod unter den Elsässischen Weinorten. An jedem Stadtmauer-Eingang des kleinen Ortes ist eine kleine Hinweistafel angebracht, auf der man ersehen kann, wo sehenswerte Stellen im Ort sind. Diese hatten wir uns abfotografiert und sind auch nach dieser durch den kleinen Ort gelaufen. Es gibt sogar einen Stellplatz in Eguisheim, wie wir später von anderen Wohnmobilfahrern, die wir getroffen hatten erfuhren. Es ist der SPF Platz Nr.: #25678 . Hier nun ein paar Eindrücke.





So langsam nähern sich auch die letzten Tage für uns hier im Elsass. Wir wollen ja noch bis Straßburg hoch und auch noch besichtigen. Wir hatten aber mitbekommen, dass sich das Wetter etwas verschlechtern sollte. Auch haben wir jetzt schon so viel gesehen und auch einige Tage verbracht, dass wir überlegten, ob wir uns den Rest vom Elsass nicht besser zu einem späteren Zeitpunkt anschauen wollen. Diese Überlegung haben wir uns dann für den Abend übriggelassen und das Ergebnis werde ich euch in einem weiteren Bericht mitteilen.

Seit also auf das Ergebnis gespannt und lest also weiter...

LOUDINI


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Die Entscheidung

Der nächste Tag ist angebrochen und wir hatten uns am Vorabend überlegt, wohin die weitere Reise jetzt geht. So hatten wir uns beide darauf geeinigt, dass wir Straßburg ein anderes Mal besuchen, weil es in der Gegend noch so viel zu sehen gibt und für die letzten drei Tage, inklusive Rückfahrt finden wir die Zeit zu knapp. So ist die Entscheidung dahin gehend gefallen, zurück zum Grand Ballon zu fahren, weil es uns dort oben auf dem Stellplatz so gut gefallen hatte.

Aber auf den Weg dahin haben wir uns noch ein paar Stopps ausgesucht. Zuerst ging es mit dem Wohnmobil zurück nach Kaysersberg, aber nicht in den Ort selbst sondern nach Sigolzheim zu einem kleinen Café, das wir ein paar Tage zuvor gesehen hatten. Dort wurde erst lecker Kaffee und typische französische "Backware" gegessen. 



Weiter geht es dann in Richtung Metzeral und dem Grand Ballon. Kurz vor dem Grand Ballon angekommen, haben wir noch in Fellering angehalten, da es dort eine Sommerrodelbahn gibt. Die war aber als wir oben ankamen geschlossen. So sind wir weiter hinuntergefahren. Es ging zum Kruth-Wildenstein Stausee.


Fellering am Grand Ballon


Fellering am Grand Ballon

Nach einer Kurvenreichen Abfahrt sind wir unten am Stausee angekommen und gönnen uns erst einmal etwas Kaltes zu trinken. Im See selbst ist noch nicht viel Wasser aufgestaut und so waren nur Angler am Uferrand und versuchten aus Booten heraus zu fischen. Nach dem leckeren, kalten Getränk sind wir auf die andere Seite des Stausees gefahren. Hier führt eine "Einbahnstraße" am See vorbei zu einem kleinen Wasserfall. Hier sind wir hingewandert und haben die herrliche Landschaft ringsum bewundert.







Nach dem kurzen Ausflug ging es wieder zurück zum Wohnmobil und wir überlegten, ob man nicht über den "Col de la Schlucht" zurück zu Grand Ballon fahren könne. Leider war dieser, wie auch die "Route de Cretes" noch gesperrt.- Schade!
Aber davon ließen wir uns nicht die Laune verderben, denn wir freuten uns schon auf den Stellplatz auf dem Gipfel des Ballon. Dort angekommen, konnten wir uns wieder einen Platz mit schöner Aussicht auswählen, da dort erst ein Wohnmobil stand. Erst etwas später kam noch ein Weiteres hinzu. Wir gingen wieder zum Restaurant dort oben und besorgten uns ein typisches Bier aus der Region und meine Frau wieder den leckeren Wein. Auch fragten wir, wie lange das Restaurant offen hat um später einen Flammkuchen für jeden von uns zu bestellen, den wir im Wohnmobil genossen haben.



Am nächsten Morgen wurden wir schon durch das prasseln des Regen geweckt und wir blieben bis kurz zur Öffnung des Restaurants im Wohnmobil bei leckerem Kaffee und gingen erst später hinüber um Kaffee zu trinken und jeder zwei Croissants zu essen. Dann ging es aber flott zum Wohnmobil, damit wir noch ohne Probleme aus der Wiese vom Stellplatz kommen. Das hatte zum Glück auch geklappt!

Nun aber schnell, begleitet von Regen auf den Heimweg nach Österreich. Diesmal sollte es am Zürich- und Walensee entlang ins Vorarlberg gehen. Den Zürichsee kennt fast jeder, nur am Walensee kommt man nicht so schnell vorbei. Der Walensee (rätoromanisch Lag Rivaun ) ist ein See in den östlichen Voralpen in der Schweiz und liegt in den Kantonen St. Gallen und Glarus. Wir waren dort schon vor einiger Zeit und haben das Paxmal besichtigt. Damals hatte ich sogar dazu einen Bericht geschrieben. Ausflugstipps Bodensee bis Schweiz



Dann tauchten auch schon bekannte Berge auf, der Regen hatte nachgelassen und wir kamen unserer Heimat immer näher. Zuhause angekommen stand dann vieles auf dem Programm. Roller abladen, Toilette entleeren und für die nächste Tour fertig machen, den Kühlschrank ausräumen und die schmutzige Wäsche in den Wäschekorb. Und vorher natürlich noch Tanken und waschen. Schließlich war ja Samstag, da wir ja einen Tag früher als geplant zu Hause angekommen sind.

Alles in allem war es ein sehr schöner Urlaub und ich hatte nur ein paar Dinge von damals wieder erkannt. Aber dafür hat es auch meiner Frau gut gefallen. Sie ist eigentlich kein Frankreich Fan! Aber trotzdem hatte sie einen Großteil der Touren- und Stellplatzplanung übernommen. 

Ich hoffe, der Bericht hat wieder für ein wenig Anregungen für eure möglichen Urlaubstouren gegeben und wir schauen dann 'mal, wann wir uns den Rest vom Elsass anschauen.

Viele schöne Urlaubstouren für euch...
LOUDINI


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...selbstverständlich klebt bei uns auch der Aufkleber im Womo!
#9
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